Ein bisschen Pfeifen im Wald

“Hätte ich gewusst, dass ich so alt werde, hätte ich besser auf mich aufgepasst.” Dieses Zitat von Frank Sinatra fand ich eben auf der Innenseite der Zigaretten-Blättchen Packung, die ich frisch öffnete. Wieder einer dieser seltsamen Zufälle….

Als ich bei Hrn. Breuer das Bild von der Hochleistungsmaschine brachte, ergänzte dieser sinngemäß, dass es eine Frage der Zeit ist, wann auch diese Maschine platzt, wenn die Karre weiter mit desolaten Getriebe im zweiten Gang mit 140 über die Autobahn gejagt wird. Auch meine Therapeutin meint, dass ich noch auf wichtige Teile meines Gehirns zurückgreifen könne, schränkt aber ein “wenn man bedenkt, dass diese ganzen Polytoxine drastische Langzeitfolgen haben…”

Also ein bisschen Pfeifen im Wald. Seit meinem Abendspaziergang gestern geht mir ein Lied von der Abschiedsplatte Trude Herrs nichts mehr aus dem Kopf: MANCHMOL

“Doch immer stehste op
wenn et och schwer iss
krabbelst dich erop
dohin wo et hell iss

Kopp huu
jläuv an dich
du liers noch et Fleje
du häss noch alles üvverlääv
mit Narbe mit Woot
un met Bloot
un met Trääne
un mit Dreck der an dir klääv

Op enmol
do merkste
du kanns wirklich fleje
wie Vuelcher mim Wind

un manchmol
do flüschste allein üvver Wolke
dann bis du frei

Endlich frei

manchmol”

 

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